Einladung zum Weihnachtskonzert

Am Mittwoch, 19. Dezember 2018 findet in der Schweinfurter St. Kilians-Kirche das traditionelle Weihnachtskonzert des Olympia-Morata-Gymnasiums statt. Ca. 150 Mitwirkende stimmen als Solisten oder Mitglieder der Schulensembles (Unterstufen-, Mittel-/Oberstufenchor, Vokalensemble, Orchester, Instrumentalensemble, Jazz-Band und Lehrerchor) mit Kompositionen aus den verschiedensten Stilrichtungen auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein: Strahlende Chorklänge wechseln ab mit beschwingten Rhythmen der Jazz-Band und dem vollen Klang des Orchesters. Der Unterstufenchor wird mit kurzen Szenen und dazu passenden Liedern die Weihnachtsgeschichte wiedergeben.Geleitet wird das Konzert von Maria Seiwert und Carolin Zitzmann.

Konzertbeginn ist um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Vorlesewettbewerb Deutsch

 

 

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn (Jorgelius Borges)

Unter diesem Motto traten im Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels für die sechsten Klassen am 6. Dezember 2018 zwei Klassensieger gegeneinander an. Sie wollten den schulbesten Vorleser oder die beste Vorleserin ermitteln. Für die 6a erschien Luise, und die 6b wurde von Jeremias vertreten. Um den aufgeregten Vorlesern die Nervosität zu nehmen, stellten sich zunächst die Mitglieder der Jury vor. Diese setzte sich zusammen aus dem Vorjahressieger Tim, zwei Referendarinnen des Deutschseminars, Frau Marlene Scholder und Frau Lisa Wrosch, Frau Andrea Gollbach als Vertreterin der Schülerbücherei, Frau Marion Clark und Frau Susanne Beuschel, der Organisatorin des Wettbewerbs. Die beiden leseeifrigen Klassensieger durften außerdem jeweils einen Freund bzw. eine Freundin zu ihrer Unterstützung mitbringen. Als Erstes lasen die Teilnehmer einen selbst gewählten Textausschnitt aus einem ihrer Lieblingsbücher vor. Dabei erweckten sie die Helden aus Black Beauty und Jeremy James – Elefanten sitzen nicht auf Autos zum Leben. Danach mussten sie aus einem unbekannten Buch vorlesen (Raquel J. Palacio: Wunder) was natürlich schon ein wenig schwieriger war. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik und die lebendige Gestaltung des Gelesenen. Nach dem spannenden Wettstreit konnte sich die Jury auf Luise als erste Siegerin einigen, die unsere Schule im Februar beim Stadtentscheid vertreten wird. Dafür wünschen wir ihr natürlich jetzt schon viel Erfolg. Die beiden teilnehmenden Schüler erhielten einen Büchergutschein und eine Urkunde als Anerkennung ihrer Leistung. Die Preise wurden vom Elternbeirat gestiftet, dafür danken wir herzlich.

Susanne Beuschel

Amtseinführung unseres neuen Schulleiters

  • _DSC3416
  • _DSC3450
  • _DSC3388
  • _DSC3425
  • jquery carousel slider
  • _DSC3381
css image slider by WOWSlider.com v8.8

Am 22. November 2018 wurde OStD Thomas Kreutzmann im Rahmen einer Festveranstaltung von der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Unterfranken, Ltd. OStDin Monika Zeyer-Müller, offiziell in sein neues Amt als Schulleiter des Olympia-Morata-Gymnasiums eingeführt. An dem festlichen Ereignis nahmen zahlreiche Vertreter der Schulfamilie, benachbarter Gymnasien sowie der Stadt Schweinfurt teil. Alle Festredner waren sich darin einig, dass Herr Kreutzmann angesichts all der Herausforderungen und Erwartungen, denen er sich in seiner neuen Funktion stellen muss, auf die konstruktive Unterstützung der verschiedenen Gremien der Schulfamilie zählen kann. Unser Schulleiter wiederum bedankte sich für die offene und herzliche Aufnahme am Olympia-Morata-Gymnasium, die ihn in seiner Maxime bestärke, dass es nur im konstruktiven Miteinander aller an Schule Mitwirkenden möglich sei, bestmöglich für das Wohl und die positive Entwicklung der uns Lehrkräften anvertrauten jungen Menschen zu wirken. Als Leitbild hierzu stellte Herr Kreutzmann Leben, Werk und Weltanschauung unserer Namenspatronin Olympia Morata in den Blickpunkt, die beeindruckend von Emma Lode verkörpert wurde. Zusammen mit dem musikalischem Glanz, der diesem festlichen Anlass durch Beiträge des Unterstufenchores, der Mittel- und Oberstufenchores, der Jazzband sowie dem Orchester verliehen wurde, stellte die Amtseinführung einen sehr erfreulichen, würdigen und zu dem, was unsere Schule als Gemeinschaft ausmacht, passenden offiziellen Beginn der Ära mit Herrn Kreutzmann als Schulleiter dar.

Holger Wörtmann

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, 

wir laden Sie herzlich ein zu einem Leseabend mit unserem Mitglied

StD i.R. Bernhard Gehringer

Er liest und zeigt aus seinem neuen Buch

                                      „Von dort nach hier“
                                         Poems & Fotos       

    

                      am Mittwoch, 05. Dezember 2018, 18.00 Uhr 

                  im Musiksaal 2 des Olympia-Morata-Gymnasiums 

Der Eintritt ist frei 

Freunde und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Es war 2013, als das Leben des Autors plötzlich aus den Fugen geriet.  Die Diagnose: Krebs, eine elementare, existenzielle Erfahrung. „Von dort nach hier“ verarbeitet den Prozess von der Diagnose über die Reha bis zur allmählichen Gesundung. In seinem neuen Buch verbindet Bernhard Gehringer seine Schreibleidenschaft mit seinem Hobby der Fotografie. Jedem Gedicht ist ein passendes Foto zugeordnet, Wort und Bild ergänzen und interpretieren sich gegenseitig.

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und verbleiben

mit herzlichen Grüßen

Für den Vorstand

Dieter Hermann

Tourismus und Naturschutz – gegen- oder miteinander?

„Miteinander!“ lautete das überwiegende Fazit des Expertenvortrags für die fünf Geographiekurse der Oberstufe. Referentin war Lisa Majewski, eine ehemalige Schülerin des OMG (Abitur 2011). Ihr Studium der Geographie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg schloss sie mit Bachelor und Master ab. Neben ihrer Tätigkeit in der Lehre führt sie als Doktorandin am Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung seit 2017 ein Forschungsprojekt über die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in deutschen Schutzgebieten durch, das sie den anwesenden Schülern vorstellte.

Zunächst erläuterte sie uns die unterschiedlichen Kategorien von Großschutzgebieten, nämlich Naturparks, Nationalparks und UNESCO-Biosphärenreservate, ihr eigentliches Spezialgebiet. Diese Biosphärenreservate wie z. B. das in unserer Rhön oder auch die Elbelandschaft sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung, die in verschiedene Zonen gegliedert sind. Majewski berichtete mit anschaulichem Bildmaterial von ihren Untersuchungen und Befragungen der Touristen in diesen Gebieten, die sie im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz durchführte. Über Zeiträume, Motive für den Besuch, benutzte Verkehrsmittel, bevorzugte Aktivitäten und das jeweils in der Region ausgegebene Geld wurden Tausende von Daten erhoben, Statistiken und Diagramme erstellt, die zur Weiterentwicklung der Schutzgebiete verwendet werden können. So wurde klar, dass beispielsweise das Biosphärenreservat Rhön typischerweise von Tagesgästen besucht wird, die häufig auch die Nebensaison nutzen, da dann das Wetter für Wanderer günstiger ist. Konkurrierende Flächenansprüche wie z. B. zwischen Land- oder Forstwirtschaft und Naturschutz wurden ebenso thematisiert wie die auftretenden Umweltbelastungen durch die überwiegende Nutzung privater PKWs bei der Anreise. Während der Präsentation und bei der Beantwortung der Schülerfragen wurde klar, dass vor allem peripher gelegene ländliche Räume von der Einrichtung anerkannter Schutzgebiete ökonomisch profitieren, da sie dann touristisch gezielter vermarktet und regionale Wirtschaftskreisläufe geschlossen werden können, was letztlich dann auch Arbeitsplätze sowie direkte und indirekte Einkommen schafft.

Lara, Oshini und Mona, Barbara Schug

Unsere OMG-Schokolade – Stück für Stück etwas Gutes tun

  • IMG-20181122-WA0001
  • IMG-20181122-WA0002
  • IMG-20181122-WA0004
  • P1040383
  • jquery carousel slider
  • P1040394
javascript carousel by WOWSlider.com v8.8

Was macht sie zu unserer Schulschokolade?

Sie ist eine Sonderedition von „Die Gute Schokolade“ der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet. Ezgisila aus der 9a hat unser Cover gestaltet und der Schule geschenkt.

Wie repräsentiert die Schokolade das, wofür unsere Schule steht?

Sie besteht aus hochwertigen Zutaten, hat ein soziales Gewissen, übernimmt Verantwortung, wurde gerecht produziert, ist Fairtrade zertifiziert und schont die Umwelt.Für je fünf Tafeln wird ein Baum gepflanzt, 10 Cent einer Tafel fließen in die Ausbildung und Betreuung von Kindern. Und bei der Stiftung Warentest „überzeugte die geschmackliche Vollendung `der Guten Schokolade`“ am 21.11.2018, die sich „an bekannten Marken vorbeidrängelt und auf Platz eins landet.“

Ab wann ist sie wo zu erwerben?

Wenn man noch ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk sucht, dann gibt es sie bei unserem Adventsbazar vom 3. – 5. Dezember, wo unser Fairtrade-Team sie verkauft. Der Termin ist so gewählt, dass auch die Eltern am Elternsprechtag am 4.12. zugreifen können. Seit dem 22.11.2018 gibt es unsere Sonderedition in der Schweinfurter Innenstadt in der Kupsch-Filiale.

C. Sauer und E. Seyschab für das Fairtrade-Team am OMG

 

 

Egon Schiele – Freiheit des Ich

Auf großes Interesse traf die interessante und kenntnisreiche Führung von StD i. R. Bernd Wölfel durch die hochkarätige Ausstellung der Werke von Egon Schiele. Zum 100. Todestag des Malers – er starb 1918 im Alter von nur 29 Jahren in Wien an der damals in ganz Europa grassierenden Spanischen Grippe- ehrt das Museum Georg Schäfer einen der bedeutendsten Maler der sog. Klassischen Moderne durch eine Ausstellung von internationalem Format. Dank einer engen Zusammenarbeit mit der führenden Schiele-Sammlung, dem Leopold Museum in Wien, kann man in Schweinfurt die Entwicklung des Malers anhand von zentralen Werken gut verfolgen. Das malerische Talent des 1890 in Tulln (Niederöstreich) geborenen Schiele wurde früh erkannt und von Gustav Klimt, dem Altmeister des Wiener Jugendstils, nachhaltig gefördert.  Doch Schiele löste sich schon bald vom dekorativen Jugendstil und zeigte in seinen Arbeiten eine deutliche Hinwendung zum Expressionismus. Der menschliche Körper und Selbstbildnisse wurden sein bevorzugtes Thema. In radikaler Subjektivität zeigt Egon Schiele seine Modelle in teils bizarren, verkrampften Posen, mit gelängten und unnatürlich verdrehten Gliedmaßen. Die deutliche und schonungslose Darstellung von Nacktheit seiner z.T. sehr jungen Modelle trifft den Betrachter noch nach 100 Jahren und wurde auch unter den Teilnehmern der Führung im Hinblick auf heutige gesellschaftliche Dispute diskutiert.

„Denk mal – worauf baut Europa?“

  • 1zVfkO40fQ12WU8kj5Rg
  • responsive slider
  • YAfQjICOuwtYTgui6G1j
javascript carousel by WOWSlider.com v8.8

….. war das Motto des 65. Europäischen Wettbewerbes im Rahmen des Kulturerbejahres 2018. Am 20. November lud der Bezirksverband der Europa-Union Unterfranken in der Regierung von Unterfranken zur Vernissage ein, welche durch den Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer gemeinsam mit dem Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel eröffnet wurde. Eine besondere Ehre kam dabei unserer Schülerin Hira Ali zuteil, da sie ihre auf Bundesebene prämierte Arbeit nicht nur ausstellen, sondern den Besuchern auch persönlich vorstellen konnte. Im Rahmen des Modules „Das geschriebene Wort“ setzte sie sich mit dem Thema Graffiti als einer global verständlichen Schriftsprache auseinander, die auch außerhalb des musealen Umraumes Botschaften durch künstlerische Gestaltungen vermittelt. So ist Graffiti/Street-Art eine populäre und auf den ersten Blick noch recht junge Form des künstlerischen sowie politischen Ausdrucks, die jedoch bei genauerer Betrachtung auch in Europa tiefgreifende Wurzeln schlägt, denkt man beispielsweise an die Malereien auf den Höhlenwänden in Lascaux oder die erhaltenen Botschaften auf den Mauern in Pompeji. Bewusst wählte Hira Ali den Begriff „Tradition“ für ihre Arbeit, um ausgehend von der bayrischen Tradition, als Ausdruck ihres momentanen Lebensraumes, auf das Miteinander verschiedenster Traditionen in Europa aufmerksam zu machen. Ihre Erläuterungen rundete sie schließlich mit einem Zitat von Jean Jaurès ab: „Tradition heißt nicht Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten.“ Die Arbeit von Hira Ali ist neben weiteren sehenswerten unterfränkischen Siegerarbeiten noch bis 30.November 2018 im Foyer der Regierung von Unterfranken zu sehen.

Carina Streng