Geographie-Exkursion der Q12: Schüler untersuchen Stadtstrukturen in Erlangen

Migration, Segregation, Konversion und nachhaltige Stadtentwicklung heißen die etwas sperrigen Fachbegriffe aus der Geographie der Q12, hinter denen sich aber spannende Prozesse verstecken, die die beiden Abiturkurse in Erlangen intensiv untersuchten. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Barbara Schug und Tanja Merkel sowie dem Studienseminar Geographie erforschten sie an ausgewählten Stationen die Strukturen der mittelfränkischen Universitätsstadt. Bereits 1994 waren in Erlangen die US-Streitkräfte abgezogen, sodass überlegt werden musste, wie man die frei gewordenen Flächen einer möglichst optimalen Nachfolgenutzung zuführt. Nach einem Ideenwettbewerb favorisierte man dort bei der Konversion das Konzept einer nachhaltigen Stadtplanung, und zwar gleichermaßen in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Dieses zukunftsorientierte Denken ließ nach der Beseitigung diverser Altlasten auf dem 136 Hektar (ca. 200 Fußballfelder) umfassenden Gebiet den vollkommen neuen Stadtteil „Röthelheimpark“ entstehen, der Wohnraum verschiedener Preisklassen für alle Generationen, eine Variation vieler Gewerbesektoren sowie großflächige Naturschutzgebiete und Grünanlagen beinhaltet. Nach Einschätzung der Schüler entstand durch die Konversion ein Musterbeispiel nachhaltiger Stadtentwicklung, das möglicherweise auch als Vorbild für die gerade aktuellen Schweinfurter Konversionsmaßnahmen dienen kann. Viele einschlägige Merkmale wie die ausgezeichnete Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit, die kurzen Wege innerhalb des Stadtviertels, die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie das umfangreiche und gleichzeitig differenzierte Arbeitsplatzangebot wurden an Ort und Stelle notiert.

Aufgrund der idealen, sowohl zentrums- als auch naturnahen Lage besticht der Stadtteil durch seinen hohen Wohnwert. Außerdem hilft das neue Angebot, die angespannte Wohnsituation der in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsenen „Siemens-Stadt“ zu lindern. Attraktive Möglichkeiten für die Begegnung aller Alters- und Lebensstilgruppen sowie vielfältige integrative und internationale Bildungsangebote zeugen von der weltoffenen Willkommenskultur dieses Stadtbezirks. Außerdem erkundeten die Schüler mit Hilfe umfangreichen statistischen Materials die demographischen und sozialen Strukturen weiterer ausgewählter Stadtviertel, wie z.B. die Markgrafenstadt, den Burgberg und den Anger. Sie übten dabei wichtige geographische „Methoden vor Ort“, wie z.B. Beobachten, Befragen, Zählen, Auswerten von Statistiken und Diagrammen, Messen, Orientieren mit Karten, selbständiges Kartieren und Präsentieren. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit wurden alle Ziele klimaneutral, nämlich mit der Bahn, öffentlicher Buslinie und zu Fuß erreicht.

Barbara Schug, Fotos: Daniel Horway

Der sechste Schweinfurter Main City Run – „Eine Veranstaltung aus der Region für die Region“

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Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen begaben sich an die 60 Schülerinnen und Schüler des OMG am 6. Mai 2018 auf die 3,2 km lange Laufstrecke mitten durch die Schweinfurter Innenstadt. Fetzige Musik und Anfeuerungsrufe von Schaulustigen entlang der Wegstrecke motivierten die Läufer ihr Bestes zu geben – Siegerpose inklusive. Im Zieleinlauf stand Obst und Wasser, und wenn nötig, auch medizinische Hilfe bereit.  Die TG Schweinfurt, Ausrichter des jährlich statt findenden Laufevents, hat auch in diesem Jahr wieder großes Organisationstalent bewiesen. Eine rundum gelungene Veranstaltung!

Christina King

Fairtradefrühstück am OMG

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Das Olympia-Morata-Gymnasium unterstützt die Fairtrade-Frühstücks-Kampagne der Stadt Schweinfurt. Am 3.5. waren Lehrer, Verwaltung, Elternbeirat und Förderkreis zu einem bunten Frühstück eingeladen Ein reichhaltiges Buffet bot viele Anregungen für fair gehandelte Produkte wie Mango, Bananen, Schokoaufstrich, Honig, Tee, Kaffee und vieles mehr. Damit wollten die Initiatoren den Blick auf die Bedeutung des fairen Handels lenken. Dazu gab es in einer kleinen Ausstellung Informationen rund um das Ziel, dass fairer Handel auf Transparenz und Respekt setzt und eine nachhaltige Entwicklung fördern will. Durch den Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel werden so die Lebensbedingungen von Produzentenfamilien in Afrika, Lateinamerika und Asien verbessert. Tatkräftige Unterstützung kam wieder von Angela Merz von der Steuerungsgruppe der Initiative „Fairtrade-Stadt Schweinfurt“ (Lokale Agenda 21).

Elisabeth Seyschab, für das Fairtrade Team am OMG

 

„Fröhliche Hungerspiele – und möge das Glück stets mit euch sein!“

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(aus: „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins)

Dies wünschten sich auch die Schülerinnen und Schüler der 8c am Mittwoch, den 02.05.18 bei ihren eigenen „Hungerspielen“. Diese fanden als Abschluss eines fächerübergreifenden Projekts in den Fächern Deutsch und Sport in der Georg-Wichtermann-Halle statt. Im Roman „Die Tribute von Panem“ müssen sich 12 jugendliche Paare aus 12 Distrikten vor laufender Kamera so lange bekämpfen, bis nur ein Sieger überlebt. Katniss Everdeen, die Protagonistin des Werkes, und ihr Freund Peeta schaffen es aber, die Gunst der Zuschauer zu erlangen, und können durch eine List zu zweit überleben. Sie symbolisieren damit die Rebellion gegen die Machthaber und den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. So traten auch die in 12 Distrikte eingeteilten Schüler während der Deutschstunden in verschiedenen Wissenswettbewerben gegeneinander an, auch wenn es für sie natürlich nicht um Leben und Tod ging. In der letzten Stunde der Lektüresequenz wurde dieser Wettstreit der Distrikte dann in die Sporthalle verlegt. Die dort zu bewältigenden sportlichen und kognitiven Aufgaben orientierten sich an dem Handlungsverlauf des Bestsellers. So wurde beispielsweise eine „wertvolle Fracht“ (in Form von Bierdeckeln) auf dem Kopf balanciert und in Sicherheit gebracht. Wie die Protagonistin Katniss, die auf die Jagd gehen muss, um ihre Familie zu ernähren, sollten auch die Schüler „Hasen“ (in Form von Kegeln) aus weiter Distanz treffen. Zwischendurch wurden Fragen zum Inhalt des Werkes gestellt, um alle Aufgaben eng mit dem Inhalt der Lektüre zu vernetzen. Josua und Emilie aus Distrikt 5 haben sich bis zum Ende erfolgreich gegen die anderen Distrikte durchgesetzt und gehen somit als die ersten Gewinner der OMG-Hungerspiele 2018 in die Geschichte ein! Aber auch alle anderen Schüler zeigten großen Einsatz, Ehrgeiz, Spaß und Motivation während der Spiele sowie der gesamten Lektüresequenz. Durch die enge Verknüpfung zwischen den Inhalten des Deutschunterrichts und der sportlichen Umsetzung konnten sie sich noch intensiver in die verschiedenen Figuren hineinversetzen und die Welt der Lektüre aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Katniss Everdeen und ihren Einsatz gegen Unterdrückung wird so schnell kein Schüler der Klasse 8c vergessen!

Lena Reinberger

Wir feiern Bayern

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Das Jahr 2018 ist ein Jubiläumsjahr für Bayern: Seit 200 Jahren gibt es die Bayerische Verfassung und seit 100 Jahren den Freistaat Bayern (Zuvor war Bayern ein Königreich). Aus diesem Anlass fand am Dienstag, den 17. April 2018 ein großer Festakt im Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt statt. Verschiedene Schulen aus der Region wurden im Rahmen eines kooperativen Projektes aufgefordert, mit Schülerbeiträgen das Festprogramm zu gestalten. Das OMG, besser gesagt die Fachschaft Kunst, erhielt den Auftrag, Schülerarbeiten rund um das Thema Bayern für diesen Festakt auszustellen. In ihren Tuschezeichnungen richteten unsere Sechstklässler den Blick auf bayerische Speisen und ihre Liebhaber. Die dabei entstehende Vielfalt an Verspeisern der bayerischen Spezialitäten schmückte passend den Eingangsbereich zum Buffet. Der Hausherr der Veranstaltung, Herr Oberstudiendirektor Rainer Schöler, erkundigte sich  interessiert bei Kunstlehrerin Frau Gräb nach den charmanten Zeichnungen, vielleicht holte er sich sogar Appetit beim Anblick der Bilder. Im Foyer, in dem auch alle Ehrengäste empfangen wurden, sind künstlerische Beiträge unserer 6., 9. und 10. Klassen ausgestellt: Graffiti auf Bayerisch schrieben die Zehntklässler, Werbung für Bayern machten in ihren Plakaten die Neuntklässler und bayerische Persönlichkeiten würdigten die Sechstklässler in Denkmal-Gemälden.

Irene Gräb

O nos felices…

Am Donnerstag, den 12. April, bekamen unsere Lateiner der 9. bis 12. Jahrgangsstufen ein besonderes Schmankerl geboten: Prof. Niklas Holzberg, bis 2011 an der Universität München tätig, nahm die lange Anreise aus Oberbayern auf sich, um unseren Schülern einen unterhaltsamen Vortrag über den Dichter Ovid und das Leben, besser Lieben im antiken Rom zu bieten. Kernthema war Ovids Verwandlungsgeschichte (d.h. Metamorphose) „Apoll und Daphne,“ in der sich die Nymphe Daphne erfolgreich gegen die Nachstellungen des Gottes Apoll wehrt, sich schlussendlich von ihrem Vater, dem Flussgott Peneios, in einen Lorbeerbaum verwandeln lässt, der dem enttäuschten Apoll nurmehr den harten Stamm darbietet. Diese Metamorphose nahm Holzberg nicht nur zum Anlass, über andere Dichter wie Catull oder die Gattungen Elegie und Epos zu sprechen, nein, er beleuchtete intensiv das Verhältnis von Männlein und Weiblein zur Kaiserzeit – auch persönliche Erlebnisse fehlten zur großen Freude unserer Schüler nicht. Und so gelang es ihm, sein Publikum 90 Minuten lang ohne Powerpointfolien oder Einspielfilmchen, dafür mit Witz und Verständnis für die Seelennöte eines unglücklich Verliebten in seinen Bann zu schlagen. Sichtlich freute er sich, dass die Schüler nicht nur ihre Begeisterung zeigten, sondern auch seine Zwischenfragen beantworten konnten. Den krönenden Abschluss bildete sein musikalischer Vortrag der Interpretation der Metamorphose von Hans Sachs.

Ariane Lory