Ein Tag wie bei den Römern

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Am 08. Dezember führte das P-Seminar Latein sein Projekt „Gestaltung eines Römerfestes“ gemeinsam mit der fünften Jahrgangsstufe durch.

Zuerst schauten alle gemeinsam den vom Kurs selbst gedrehten Kurzfilm „Chantal unter Römern“ an. In diesem Film schläft die Schülerin Chantal während des Lateinunterrichts ein und wacht plötzlich im alten Rom wieder auf. Zusammen mit dem römischen Mädchen Cornelia erlebt sie dort den Alltag und besucht unter anderem die Schule, hört eine Rede des bekannten Redners Cicero oder nimmt an der Cena, also der Mahlzeit, von Cornelias Familie teil, wobei sie auch in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Nach dem Film wurden die fünften Klassen in drei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe töpferten und verzierten die Schüler und Schülerinnen kleine, römische Tonschalen. Die Kochgruppe bereitete „libum“ mit „moretum,“ ein Brot mit Kräuteraufstrich, und verschiedene „dulcia,“ also Süßspeisen mit Blätterteig und Milchbrötchen zu, die im Anschluss noch zusammen mit den Zwölftklässlern verspeist wurden. In der Spielegruppe wurden vier Spiele („Delta,“ „Ludus duodecim scriptorum,“ „Ludus latrunculorum“ und „Molae“) zuerst gebastelt und dann natürlich ausprobiert.

Die Zeit verging für Groß und Klein wie im Flug, alle hatten viel Spaß und freuten sich über das gelungene Römerfest.  

Ina T., A. Lory

 

Aktion: Schweinfurt reinigt

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Am Freitag, dem 27.10.2017 nahmen wir und andere 7. Klassen aus Schweinfurt an der Aktion „Schweinfurt reinigt“ teil. Als wir mit Warnwesten, Handschuhen, Müllbeutel und Greifzangen, die nach den ersten Versuchen, etwas aufzuheben, bereits kaputt gingen, bewaffnet und startklar waren, schüttete es wie aus Eimern. So beschlossen wir, erst einmal zu warten und dann etwas später loszulaufen. Als sich das Wetter endlich gebessert hatte, liefen wir mit voller Motivation los. Wir gingen zur Georg-Wichtermann-Halle und fanden dort verschiedenste Arten von Müll: Plastik-, Restmüll, Pfandflaschen, Bierflaschen etc. Ebenso fanden wir auf dem Sportgelände einen 15m langen Feuerwehrschlauch. Nachdem wir den Sportplatz und den Parkplatz abgeklappert hatten, suchten wir auf der Parallelstraße zum Lehrerparkplatz weiter. Wir fanden unter anderem:

  • Wasserkocher
  • 1 Paar Schuhe (noch ganz ok)
  • abgefackelte Crocs
  • Baby-Ballerina
  • Feuerwehrschlauch
  • Teeboxen
  • Lebensmittel
  • Alkohol
  • leere Plastik- und Glasflaschen
  • 2 Unterhosen
  • T-Shirt
  • Wahlplakate
  • Bierkrug
  • Zigarettenstummel…

Insgesamt hatten wir am Ende 3 kaputte Greifzangen und 3 ½ volle Müllsäcke. Wir fanden auf unserer Müllsuche nicht nur Müll, sondern entdeckten auch einen kleinen Igel, der in der Hecke saß.

Malena; Klasse 7a 

Fazit: Es ist echt erschreckend, was die Schweinfurter so alles wegwerfen oder einfach liegen lassen. 

Alternativen zum normalen Studium?

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„Ich werde auf jeden Fall studieren, ich mache ja schließlich Abitur.“ Diese Einstellung ist, wenn man die Schüler und Schülerinnen in der Oberstufe fragt, weit verbreitet. Dass es dazu gute Alternativen gibt, konnte die Q11 in einer Veranstaltung im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung erfahren. Ausbildungsscouts, begleitet von Heinz-Peter Sorge als ihrem Koordinator, berichteten lebendig und anschaulich über ihre Erfahrungen mit einer Ausbildung und erläuterten, warum sie diese einem Studium vorzögen. Weiterhin erklärten Studenten und Studentinnen, die bei der Fa. SKF ein Duales Studium absolvieren, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten dieses Studientyps. Für sie ist, unabhängig davon, ob ein Verbundstudium, ein Studium mit vertiefter Praxis oder ein Studium an der DHBW gewählt wird, die Verbindung von Studium und Arbeit bzw. Ausbildung ideal. Vom Geld über die Wohnung bis hin zur Bildung von Netzwerken wurden viele neugierig und nachdenklich machende Aspekte angesprochen. Christian Förster, Studentenbetreuer bei der Fa. SKF, unterstützte sie dabei. Für unsere Schülerinnen und Schüler stellte der Nachmittag eine wertvolle Horizonterweiterung dar und hilft ihnen hoffentlich dabei, den für sie besten Weg zu finden.

W. Schweser

OMG fördert Nachhaltigkeit

Wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit auch für die Schulfamilie am OMG ist, das machten kürzlich die Schülerinnen der Klasse 9b deutlich. Nachhaltigkeit bedeutet einen langfristig angelegten, verantwortungsvollen Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Hierzu fand vom 16.-21. Oktober d. J. im Blauen Salon eine Ausstellung statt, die sich auf den Bereich Ernährung konzentrierte. Sie behandelte Themen wie Massentierhaltung, die Bedeutung von Milch oder die Frage, welche Auswirkungen saisonale, regionale und biologisch angebaute Lebensmittel haben. Die Schülerinnen der 9b hoffen damit einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben, Nachhaltigkeit als Lebenseinstellung in den Kreis unseres Lehrerkollegiums, der Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien zu tragen.

Alessia P. (Klasse 9b)

Der Klimawandel betrifft uns – Klimaexperte Heiko Paeth in der Oberstufe zu Gast

Hitzerekorde in Südeuropa, verheerende Hurrikans in Nordamerika, Dürren in Ostafrika und ein katastrophaler Sommermonsun in Südasien. Sind die Extremwetterereignisse des Jahres 2017 Symptome der globalen Erwärmung? Zusätzlich melden die südpazifischen Fidschi-Inseln, die eigentlichen Gastgeber der Weltklimakonferenz, „Land unter“. Und gleichzeitig erreicht uns die Meldung, dass der CO2-Gehalt unserer Atmosphäre zuletzt schneller gestiegen ist als je zuvor. Rund 180 Schülerinnen und Schüler lauschten im Kellertheater den fachkundigen Ausführungen von Prof. Dr. Paeth, Klimatologe von der Universität Würzburg, über globale und regionale Auswirkungen des Klimawandels. Dass die außergewöhnlich schnelle Erhöhung der weltweiten Temperaturen durch menschliches Handeln, also anthropogen bedingt ist, wird von der Wissenschaft nicht angezweifelt. Zwar war unser Heimatplanet in seiner Geschichte tatsächlich auch schon wärmer als heute (im Mesozoikum, das vor 65 Millionen vor heute endete), aber die Temperaturveränderungen erfolgten über Millionen von Jahren, also sehr viel langsamer als der heute gemessene rasante Wandel, auf den sich die globalen Ökosysteme kaum einstellen können. Eine besondere Gefahr geht vom drohenden Abschmelzen des grönländischen Eisschilds aus, das zu einem Meeresspiegelanstieg um ca. 8 Meter und damit zum Untergehen vieler Inselstaaten und Küstengebiete wie z.B. der kompletten Niederlande führen würde. Neben den Hot Spots des Klimawandels in den kalten Zonen, den Hochgebirgen und Trockengebieten der Erde müssen wir aber auch in Unterfranken mit tiefgreifenden Veränderungen rechnen. Ein Temperaturanstieg von bis zu 4°C, besonders in Städten erhöhter Hitzestress durch mehr Hitzetage im Jahr, weniger Niederschläge im Sommer, dafür aber mehr im Winter, allerdings kaum noch als Schnee, werden selbst durch moderate Szenarien bis zum Jahr 2100 vorhergesagt. Prof. Paeth schloss seine anschauliche Präsentation mit ganz konkreten Tipps für klimafreundliches Verhalten jedes Einzelnen, wie z.B. durch den privaten Konsum, Mobilität, Ernährungs- und Urlaubsgewohnheiten. Die Schüler, die sich in Zukunft wohl mit den Folgen des anthropogenen Klimawandels auseinandersetzen müssen, sahen in ihren Kommentaren und Fragen ein schnelles und effektives Gegensteuern für dringend erforderlich und äußerten ihr Unverständnis für die Passivität der Staatengemeinschaft bzw. die fehlenden konsequenten Sanktionen bei Nichteinhaltung von bereits gemeinsam beschlossenen Maßnahmen und Grenzwerten.

Barbara Schug

Vorlesewettbewerb Deutsch

Im Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels für die sechsten Klassen traten am 8. Dezember 2017 drei KlassensiegerInnen gegeneinander an, um den besten Vorleser   oder die beste Vorleserin der Schule zu ermitteln. Für die 6a erschien Lena Hess, für die 6b Franka Weich und die 6c wurde durch Tim Beßler vertreten. Als Erstes lasen die Schüler einen selbst gewählten Textausschnitt aus einem ihrer Lieblingsbücher vor. Dabei erweckten sie die Helden aus Herr der Diebe, Elena und Die drei ??? – Nacht der Tiger zum Leben. Danach mussten sie aus einem unbekannten Buch vorlesen (Rico, Oskar und das Herzgebreche), was natürlich schon ein wenig schwieriger war. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik und die lebendige Gestaltung des Gelesenen.

Die Jury setzte sich zusammen aus der Vorjahressiegerin Laura Rumpel (Klasse 7a), Frau Gollbach, zwei Referendarinnen des Deutschseminars, Frau Dotzauer und Frau Walter, Frau Marion Clark und Frau Susanne Beuschel, der Organisatorin des Wettbewerbs.Nach dem spannenden Wettstreit konnte sich die Jury auf Tim Beßler als ersten Sieger einigen. Dazu gratulieren wir ihm ganz herzlich. Tim wird unsere Schule im Februar beim Stadtentscheid vertreten, wofür wir ihm natürlich jetzt schon viel Erfolg wünschen.

Alle teilnehmenden Schüler und Schülerinnen erhielten einen Büchergutschein und eine Urkunde als Anerkennung ihrer Leistung. Die Preise wurden vom Elternbeirat gestiftet, dafür danken wir herzlich.

Susanne Beuschel